Zum Glück verkniffen

Ich wollte zu diesem Tweet

eigentlich was lustiges schreiben. Ich dachte mir: Hey, Twitter ist immernoch ein schriftlastiges Medium. Und dann gibt es doch diese ganzen „kann nicht sein, weil, schau doch mal hier“-Tweets. Also wollte ich sowas posten wie: „Kann gar nicht sein. Mir ist auf Twitter jedenfalls noch nie ein Analphabet begegnet (bereitgrinsender Smiley)“. Zum Glück habe ich dann doch noch vorher Google angeworfen. Ich hatte so eine Ahnung, dass sich „funktionaler Analphabetismus“ deutlich von dem unterscheiden könnte, was ich für „Analphabetismus“ halte. Und Bingo! Funktionale Analphabeten können zwar einzelne Wörter lesen und schreiben. Auch einzelne Sätze verstehen sie wohl noch. Aber mehr nicht.
Da musste ich daran denken, wie toll ich einen Socialmedia Dienst finde, dessen herausragendes Merkmal die Begrenzung für Texte auf 140 Zeichen ist. Und wurde kurz rot.
(der ‚lustige‘ Tweet wäre ohnehin eher fies geworden)